Die Schlümpfe

Geschichte zur Comicfigur:
(im belgischen Original: Les Schtroumpfs) sind 1958 als weitere Figuren der Comicserie „Johann und Pfiffikus“ entstanden und vom belgischen Zeichner Peyo“ (Pierre Culliford, 1928–1992) entworfen.

Die Bezeichnung Schtroumpfs ist eine Wortschöpfung. Ihr deutschsprachiges Comic-Debüt gaben die Schlümpfe in Fix und Foxi 20/1969 innerhalb der Geschichte "Prinz Edelhart und die Schlümpfe". 1959 schlug der Redakteur Yvan Delporte dem Künstler Peyo vor, eine Kurzgeschichte ausschließlich mit Schlümpfen zu zeichnen. Peyo schätzte den Bedarf an Schlumpf-Geschichten nur für eine vorübergehende Mode ein. Schließlich widmete sich Peyo, wohl auch wegen der Resonanz der Leser, wesentlich stärker den Schlümpfen und gestaltete vorwiegend deren Abenteuer. Die sechs ersten Mini-Geschichten wurden später für die Alben neu gezeichnet. Im verwunschenen Land der Schlümpfe gibt es zunächst nur einen Menschen, den Hexenmeister Gargamel mit seinem Kater Azraël. Die Schlümpfe leben im Schlumpfdorf, im Verwunschenen Land. Schlümpfe können sich nach Interesse oder Neigung ausleben. Aspekte der Zivilisation (Zahlungsmittel, Zeitungswesen, Armut, Religion) sind bei ihnen unbekannt oder werden meist erfolglos ausprobiert. Manche Schlümpfe treten immer wieder auf (Brillenschlumpf, Witzboldschlumpf, Bastelschlumpf), andere treten nur für die Dauer einer Geschichte auf, erkennen den Unsinn ihres Tuns und verschwinden wieder in ihre Anonymität. Die Comic-Abenteuer liefern durchaus einige Ansätze für politische Auslegungen oder Interpretationen.